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Ich bin Brückenbauer zwischen moderner Mobilität und lokaler Wirtschaft und treibe den Wandel hin zu multimodalen Stadträumen für lebendige, zugängliche  und erfolgreiche Einkaufsziele voran.


Vorträge & Beratung

Frühjahrs-putz

Dieses Jahr etwas früher als sonst.

Ich erarbeite gerade neue Instrumente und Themen. 

Solange bleibt es hier nur bei meinem Kernthema Handel und Mobilitätswandel.

Dein Problem als ...

Teil der Kommune oder Planungsbüro

Ambitionierten Planungen stehen oft massive Widerstände der lokalen Wirtschaft entgegen und meistens sind es Einzelhändler. Mit ihnen sprechen lohnt sich. Zuhören aber auch.

Wie willst Du mit dem Widerstand umgehen, und welche Bedenken solltest Du ernst nehmen?

Teil der lokalen Wirtschaft 

Nur wenige verstehen, worum es Dir wirklich geht, nämlich um Sicherheit. Sicherheit für Dich, Deinen Familienbetrieb in x-ter Generation und Deine Mitarbeiter:innen.

Wie kannst Du von neuen Entwicklungen profitieren? Welche Fehler solltest Du vermeiden?

Bauherr oder Planer

Fehlentscheidungen sind Teuer und Zeitaufwendig.

Gönn Dir und Deiner Investition das Vier-Augen-Prinzip, damit Deine Pläne aufgehen. 

Mehr Parkplätze für die Kfz-Kundschaft


Bedenken: Wir haben jetzt schon zu wenig Parkplätze. Was soll erst werden, wenn Ihr uns nun auch noch welche wegnehmt.

Antwort: Es wird besser! Es gibt zwei Sorten von Autokundschaft. Die, welche die Wahl zwischen den Verkehrsmitteln haben und jene, welche auf das Auto zwingend angewiesen sind.

Jedes Fahrrad hinterlässt deshalb einen freien Parkplatz für die Kundschaft, welche ihn braucht. 


Cool oder?

Und übrigens. Auf einen Autoparkplatz passen bis zu 10 Fahrräde

Neue Kundschaft gewinnen


Bedenken: Ich komme kaum gegen das Internet an. Was soll ich denn noch machen (und bezahlen)?

Antwort: Der stationäre Handel hat einen letzten Trumpf gegenüber dem Onlinehandel: Zwischen Aufmerksamkeit erregen, Interesse wecken, Verlangen erzeugen und Inbesitznahme durch die Kundschaft, besteht kein Bruch. Alles passiert aus einer Bewegung heraus.

Und wer kann Sie besser wahrnehmen? Ein Radfahrer mit 20 km/h oder ein Autofahrer im Dauerstress.

Oder mit anderen Worten:

Das Schaufenster ist zurück und Dein neues primäres Alleinstellungsmerkmal.

Es ist alles sooooo teuer


Bedenken: Ich habe kein Geld für sowas.

Antwort: 20.000 EUR für einen Kassentisch, 30.000 EUR für Beleuchtung, 250.000 EUR für Klima und Belüftung ... kommen Ihnen die Zahlen bekannt vor?

Wir geben srichwörtlich unser letztes Hemd, damit sich die Kundschaft im Laden wohl fühlt, weil wir wissen, dass sich dies mit Kauflaune bezahlt macht.

Warum hören Sie damit an der Ladentür auf? Ihre Außenanlage ist das Erste und Letzte, was Deine Kundschaft sieht. Hier wird der Grundstein für die Kauflaune gelegt und das Fazit für das Einkaufserlebnis gezogen. 

Und ausgerechnet hier wollen Sie 2.500 EUR sparen?


Mehr Reichweite


Bedenken: Ich habe Kundschaft aus der ganzen Stadt. Die kommen nie mit dem Fahrrad. Das dauert viel zu lange. Soviel Zeit haben die Menschen nicht.

Antwort: Gerade in der Nahversorgung ist das Fahrrad oft schneller als das Auto. Dies gilt vor allem in hoch verdichteten Bereichen oder Wohnsiedlungen, wo das Auto auch schon mal 5min von der Wohnung entfernt parkt.

In klassischen Einkaufsstraßen ist es genau umgekehrt. Hier kann das Fahrrad direkt an das Geschäft fahren, während das Auto noch im Stau vor dem Parkhaus steht.

Und Entfernung spielt mit Einführung des elektrisch unterstützten Fahrrades nun wirklich keine Rolle mehr.

Du profitierst davon, dass nicht nur Du profitierst 


Bedenken: Für die anderen mag es ja ganz nett sein, aber ich profitiere da wirklich nicht von.

Antwort: Jeder Euro, der an der Tankstelle ausgegeben wird, fließt  aus der Region ab - aus dem Ort, den Landkreis und letztendlich auch dem Land.

Aber was passiert, wenn Radfahrende diesen Euro sparen? Wo wird er ausgegeben? In der Eisdiele, beim Frisör, im Biergarten und so weiter. Und wo kauft Dein Frisör ein? Ich hoffe doch bei Dir.

Kooperationen


Bedenken: Meine Kundschaft hat weder ein Lastenfahrrad oder einen Anhänger?

Antwort: Toll! Eine super Gelegenheit, ihm beides zu verkaufen oder zu verleihen. Mache eine Kooperation mit Deinem örtlichen Fahrradhändler, tausche Gutscheine statt Rabatte und mache gemeinsame Aktionen auf Deinem Parkplatz.


Schlechte Vorbilder


Bedenken: XY hat 1.000 Bügel aufgestellt und alle sind leer.

Antwort: Die meisten sind nur schlecht platziert. Das Fahrrad ist kein Fahrzeug der letzten Meile, sondern des letzten Zentimeters. Wenn die Lage nicht stimmt, fährt die Kundschaft weiter oder kommt erst gar nicht. 

Tatsächlich ist Fahrradparken aber auch eine Kunst. Ein Autoparkplatz ist nur ein Rechteck auf dem Boden. Das Auto bringt ein Schließfach, Witterungsschutz und einen Schutzraum mit.

Das Fahrrad bringt gar nichts mit. Sobald es ein Bedürfnis über das reine Sichern des Fahrrades vor Diebstahl gibt, müssen Sie liefern. Liefern Sie nicht, sucht der Kunde sich andere Möglichkeiten. Ein kleiner Trost: Es ist alles billig und hält Jahrzehnte.


Neue Potentiale erarbeiten


Bedenken: Mit dem Fahrrad kann man nicht so viel einkaufen, wie mit dem Auto.

Antwort: Ein kleineres Transportvolumen auf dem Fahrrad ist kein Nachteil sondern Dein Vorteil. Fahrradfahrer*innen kommen bis zu zwei Mal häufiger in Deinen Laden. Wieviel Werbung müsstest Du machen, um das zu erreichen?

Nutze die höhere Einkaufsfrequenz und dein Talent als Händler:in für spannende Angebote und mache aus mehr Frequenz mehr Umsatz.


Nicht das Wetter vergrault die Kundschaft


Bedenken: Diese Stadt ist mit seinen Bergen/Wetter/Entfernungen zum Radfahren nicht geeignet.

Antwort: Hättest Du gedacht, dass der Hauptgrund, nicht mit dem Rad zu fahren, die Angst vor Diebstahl und Vandalismus ist und nicht die Berge oder Entfernung?
 
Unterschätze nicht die emotionale Bindung zwischen Fahrradfahrer*in und Ihr*em Fahrrad und lerne daraus. Dabei geht es um Wertschätzung. Wenn Du das Rad nicht respektierst, respektierst Du auch nicht den Menschen auf dem Rad. Und warum sollte ich dann mein Geld bei Dir lassen?

Umgekehrt gilt, wer das Rad respektiert, bekommt den Respekt seiner Kundschaft. Dafür muss man sonst viel Geld in Werbung stecken.


Mehr Kaufkraft 


Bedenken: Wer Fahrrad fährt kann sich meine Produkte sowieso nicht leisten.

Antwort: Wusstest Du, dass Haushalte, die auf einen Erst- oder sogar nur auf den Zweitwagen verzichten, 600 - 1.000 EUR je Monat mehr zur Verfügung haben? Geld, dass Dein Unternehmen verdienen könnte.

Das Fahrrad ist längst auch das Fortbewegungsmittel kaufkraftstarker Kundschaft. Schau mal in die Schaufenster der Fahrradläden, welche Preise Fahrräder heute haben.

Wegeketten und Routenwahl


Bedenken: Die parken doch sowieso überall. Warum soll ich mich darum kümmern?

Antwort: Deine Kundschaft plant ihre Einkaufstouren nach neuen Regeln. Bereite Dich darauf vor, damit Du nicht aus dem Auswahltopf Deiner Kundschaft fällst.

Deine Kundschaft besucht nicht nur Dich. Der wesentliche Unterschied zwischen dem Fahrrad und dem Auto ist, dass Fahrräder nicht als verschlossenes Zwischenlager oder witterungsfester Wartesaal dienen. Hier musst Du Leistung bringen und Ideen haben, um in der Kette zu bleiben.

Auch für die Routenwahl stehen neue Optionen zur Verfügung. 
Sie kürzen über den Schulhof ab, genießen die Fahrt durch den Park oder dürfen die Einbahnstraße in Gegenrichtung passieren. Wenn Du nicht mit machst, ist deine Lage schnell aus dem Lauf.



Über mich

25 Jahre Immobilienprojektentwicklung 
25 Jahre Expansion im Handel 
25 Jahre Lage, Lage, Lage

Dipl. Geograph und 
Fachplaner für Radverkehr (EIPOS)